Land Hessen unterstützt neuen Metal Energy Hub an der TU Darmstadt
Metalle als Energiespeicher nutzen - daran forscht die TU Darmstadt im Metal Energy Hub. Transfer der Technologie macht den MEH für Start-ups interessant. Das Land fördert den Hub mit drei Millionen Euro.
© TU Darmstadt/Jannik Hoffmann
Mit dem Metal Energy Hub (MEH) bündelt die Technische Universität Darmstadt (TU Darmstadt) ihre Forschung zu metallischen Energieträgern und schafft eine Plattform, die Forschung, Industrie und Politik zusammenbringt, um metallbasierte Energiespeicher aus der Forschung in die praktische Anwendung zu bringen. Das Land Hessen unterstützt dieses Vorhaben mit rund drei Millionen Euro aus Mitteln des Europäischen Fonds für regionale Entwicklung und des Landes. Der Hessische Wirtschaftsminister Kaweh Mansoori übergab heute den entsprechenden Förderbescheid.
Forschung ermöglicht umweltfreundliches Speichern erneuerbarer Energie
Im MEH erforscht die TU Darmstadt den Einsatz von Metallen wie Eisen und Aluminium als Energiespeicher, um eine umweltfreundliche und langfristige Speicherung erneuerbarer Energie zu ermöglichen. Eisenpulver kann dabei CO₂-frei Wärme erzeugen und in einem geschlossenen Kreislauf wiederverwendet werden. So lassen sich überschüssige erneuerbare Energien saisonal speichern und bedarfsgerecht nutzbar machen. Das ist ein wichtiger Beitrag zur Stabilität und Effizienz der Energieversorgung.
"Europaweit einzigartiges Zentrum für nachhaltige Energiespeicherung"
Kaweh Mansoori: „Mit dem Metal Energy Hub entsteht in Hessen ein europaweit einzigartiges Zentrum für nachhaltige Energiespeicherung. Metallische Energieträger können eine Schlüsselrolle spielen, um Industrieprozesse klimaneutral zu gestalten und die Energiewende voranzubringen. Die TU Darmstadt verbindet hier zielgerichtet Spitzenforschung mit praxisnahem Technologietransfer – ein starkes Beispiel für Hessens Innovationskraft.“
Mit dem MEH schafft die TU Darmstadt eine Brücke zwischen Forschung und Anwendung und stärkt Hessens Rolle als Standort für nachhaltige Energietechnologien.
Auch interessant für dich
Hessische Start-up-Datenplattform Center of Startups erweitert Umfang
Seit 2025 stellen das Land Hessen und die Stadt Frankfurt auf Center of Startups Informationen zu Start-ups und Investoren bereit. Der Investorenbereich wurde zuletzt deutlich erweitert - und nun vorgestellt.
Jetzt bewerben und Teil der Hessen-Delegation für die SLUSH 2026 werden
Bei der SLUSH ist am 18. und 19. November das StartHub Hessen wieder mit einer hessischen Start-up-Delegation in Helsinki vor Ort. Bis zum 1. Juli können sich Start-ups bewerben.
Start-ups und Akteure der Defense- und Space-Branche vernetzen sich
Weltraum und Verteidigung sind zentrale Schlüsseltechnologien. Nun kam die Branche in Frankfurt zum Netzwerken zusammen. Im Fokus: Die Kooperation zwischen Hessen und Frankreich.